Kurz beantwortet

Häufige Fragen

Was Ärztinnen, Ärzte und Klinik-IT uns am häufigsten fragen.

Kann die App das Gespräch in der Sprechstunde mithören (Ambient Listening)?

Ja, das ist der häufigste Einsatz. Das Diensthandy liegt auf dem Tisch und nimmt das ganze Gespräch auf, daraus entsteht der Arztbrief, ohne dass Sie noch einmal diktieren. Begrüßung und Nebensächliches landen nicht im Brief. Patientinnen, Patienten oder Eltern werden vorher informiert und müssen einverstanden sein, die Tonaufnahme wird nach der Transkription gelöscht.

Muss ich in einem bestimmten Stil diktieren?

Nein. Sie sprechen frei, wie Sie es einer Kollegin erzählen würden, ohne Satzzeichen anzusagen.

Wie lange dauert es vom Diktat bis zum Brief?

Das Transkript liegt nach höchstens 20 Sekunden vor, der Brief nach etwa 10 Sekunden. Das gilt auch für Gespräche von 30 oder 40 Minuten.

Klingt der Brief nach unserer Abteilung?

Ja. Jede Abteilung hinterlegt eigene Stilbeispiele, Formulierungsvorgaben und Schnellvorlagen. Die Einrichtung übernehmen wir gemeinsam mit Ihnen, spätere Anpassungen sind jederzeit möglich.

Erfindet die KI Befunde?

Das ist das zentrale Risiko jedes Sprachmodells, und wir behandeln es entsprechend. Der Brief darf nur enthalten, was diktiert wurde. Zusätzlich zu klaren Vorgaben entfernen feste Prüfregeln typische Hinzudichtungen, etwa nicht genannte Namen, Altersangaben oder Standardfloskeln. Trotzdem gilt: Jeder Brief wird ärztlich geprüft, bevor er ins KIS geht.

Für welche Fachrichtungen ist AutoArztbrief geeignet?

Für alle. Stil, Vorlagen und Fachwissen werden je Abteilung hinterlegt. Pilotprojekte laufen unter anderem in der Kinderchirurgie, Hämatoonkologie, Kinderorthopädie, Unfallchirurgie und Orthopädie.

Brauchen wir eine Schnittstelle zum KIS?

Nein. Der fertige Text wird kopiert und im KIS eingefügt wie ein selbst geschriebener Brief. Das funktioniert mit jedem System und ohne Projekt mit dem KIS-Hersteller.

Welche Geräte werden unterstützt?

Jedes Diensthandy, Tablet oder jeder PC mit aktuellem Browser und Mikrofon. Eine Installation ist nicht nötig, zusätzliche Hardware auch nicht.

Wo werden die Daten verarbeitet?

Der Anwendungsserver steht in Deutschland, Spracherkennung und Textgenerierung laufen bei europäischen Anbietern innerhalb der EU. Diktate werden nicht dauerhaft gespeichert. Details stehen auf der Seite Datenschutz und Sicherheit.

Kann ich in meiner Muttersprache diktieren?

Ja. Ärztinnen und Ärzte, die im Deutschen noch nicht ganz sicher sind, diktieren in ihrer Muttersprache, die App erkennt über 70 Sprachen. Der Brief entsteht trotzdem in einwandfreiem, fachlich korrektem Deutsch.

Funktioniert es auch bei fremdsprachigen Patienten?

Ja. Die Aufnahme kann in einer anderen Sprache erfolgen, der Brief ist immer deutsch. Die Patienteninformation in einfacher Sprache lässt sich in über 70 Sprachen ausgeben.

Werden ICD- und OPS-Codes vergeben?

Die App schlägt Codes aus den amtlichen Katalogen vor und prüft jeden Vorschlag gegen den Katalog. Es bleibt ein Vorschlag, die Prüfung durch Ihre Kodierfachkräfte ersetzt er nicht. Die Funktion lässt sich je Abteilung abschalten.

Gibt es das auch für die Pflege?

Ja, mit AutoPflegedoku für Pflegeberichte und Schichtübergaben, bewusst ohne ärztliche Diagnosen und Codes.

Wie läuft die Einführung ab?

Nach einem kurzen Gespräch richten wir einen Testzugang für Ihre Abteilung ein, hinterlegen Ihre Stilbeispiele und die häufigsten Schnellvorlagen und begleiten die ersten Wochen.

Was kostet AutoArztbrief?

Preise nennen wir auf Anfrage. Die Abrechnung erfolgt je Klinik nach Anzahl der Nutzerinnen und Nutzer, ein konkretes Angebot erhalten Sie nach einem kurzen Gespräch.

Interesse für Ihre Klinikinfo@autoarztbrief.de