Freitext

Freitext: Sie sprechen am Smartphone, der Text landet in jedem Programm am Klinik-PC

Nicht jede Dokumentation ist ein Brief. Befunde, Notizen, Formularfelder im KIS, eine E-Mail an die Kollegin: Für all das gibt es den Freitext. Sie sprechen am Smartphone, der Text erscheint am Klinik-PC und wird in das Programm eingefügt, das gerade offen ist.

So funktioniert der Freitext

  1. Verbinden. Smartphone und Klinik-PC werden einmalig miteinander verbunden. Danach kennt der Rechner Ihr Telefon.
  2. Sprechen. Sie diktieren am Smartphone. Der erkannte Text erscheint abschnittsweise schon während des Sprechens, nach jeder kurzen Pause.
  3. Einfügen. Am Klinik-PC steht der Text im Eingabeprogramm und wird in das geöffnete Textfeld eingefügt, mit einem Klick oder auf Wunsch von selbst, ohne Klick. Ganz gleich, welches Programm: KIS, Befundsystem, E-Mail.

Wörtlich, mit Diktierbefehlen

Im Freitext erscheint, was Sie sagen. Gesprochene Befehle wie „Punkt“, „Komma“, „Absatz“, „Doppelpunkt“ oder „Fragezeichen“ werden als Zeichen gesetzt. Ein neuer Absatz entsteht nur, wenn Sie ihn ansagen, sonst fließt der Text weiter. So bleibt der Freitext berechenbar, auch für Felder, die eine feste Form erwarten.

Nachschärfung mit dem Glossar

Medizinische Begriffe, Eigennamen von Verfahren und Abkürzungen stehen im Glossar Ihrer Abteilung. Eine optionale Nachschärfung prüft den erkannten Text anhand dieses Glossars und korrigiert Hörfehler, ohne den Inhalt zu verändern. Wiederholte Hörfehler werden als feste Ersetzung hinterlegt und greifen ab dann sofort.

Zahlen im Blick

Dosierungen, Maße, Laborwerte: Zahlen sind die Stelle, an der jede Spracherkennung am ehesten danebenliegt. Der Freitext zeigt die erkannten Zahlen gesondert zur Kontrolle an, bevor der Text übernommen wird.

Aus Stichpunkten eine E-Mail

Für den Fall, dass es doch formuliert werden soll: Ein Knopf macht aus diktierten Stichpunkten eine fertige E-Mail, sachlich und vollständig. Der Rest des Freitexts bleibt wörtlich.

Für wen der Freitext gedacht ist

Häufige Fragen

In welche Programme kann ich diktieren?

In jedes, das ein Textfeld hat: KIS-Masken, Befundsysteme, E-Mail, Textverarbeitung. Das Eingabeprogramm am Klinik-PC fügt den Text dort ein, wo der Cursor steht. Es braucht keine Anbindung an das jeweilige Programm.

Was passiert, wenn ich mitten im Satz eine Pause mache?

Nichts Schlimmes. Der Text erscheint abschnittsweise, sobald Sie eine kurze Sprechpause machen. Sie können jederzeit weitersprechen; der nächste Abschnitt hängt sich an.

Korrigiert die KI meinen Text inhaltlich?

Nein. Die optionale Nachschärfung behebt nur Hörfehler anhand des Glossars Ihrer Abteilung und schreibt Fachbegriffe richtig. Inhalt, Reihenfolge und Wortwahl bleiben Ihre. Die Abteilung entscheidet, ob die Nachschärfung aktiv ist.

Kann ich aus Stichpunkten eine E-Mail machen lassen?

Ja. Ein Knopf unter dem Freitext formuliert aus diktierten Stichpunkten eine fertige E-Mail, etwa an eine Kollegin oder die Verwaltung. Das ist die einzige Stelle im Freitext, an der die KI formuliert; alles andere bleibt wörtlich.

Muss die IT das Eingabeprogramm installieren?

Es ist ein kleines Programm für Windows und Mac, das ohne Server im Haus auskommt und nur mit unserem Dienst über HTTPS spricht. Ob die IT es zentral verteilt oder die Nutzer es selbst starten, entscheidet die Klinik.

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