Patienteninformation

Patienteninformation in einfacher Sprache oder in über 70 Sprachen, aus dem Brief auf Knopfdruck

Der Arztbrief ist für Kolleginnen und Kollegen geschrieben. Patientinnen und Patienten verstehen ihn oft nicht, fremdsprachige Familien erst recht nicht. AutoArztbrief erzeugt aus dem fertigen Brief eine Information, die die Menschen verstehen, in einfacher Sprache oder in ihrer Muttersprache.

So entsteht sie

  1. Brief prüfen. Sie lesen und korrigieren den Arztbrief wie gewohnt. Die Patienteninformation entsteht erst danach, aus dem geprüften Text.
  2. Sprache wählen. Deutsch, Deutsch in einfacher Sprache oder eine von über 70 Sprachen, unabhängig davon, in welcher Sprache Gespräch oder Diktat liefen.
  3. Erzeugen und mitgeben. Ein Tipp, und die Information steht unter dem Brief: zum Ausdrucken, Kopieren oder Senden. Ändert sich der Brief, ersetzt ein erneuter Tipp die Information.

Was drinsteht

Einfache Sprache

Die Variante „Deutsch in einfacher Sprache“ ist für Menschen gedacht, die Behördendeutsch und Fachsprache überfordern: kurze Sätze, erklärte Begriffe, direkte Ansprache. Sie ist ausdrücklich wählbar, nicht die Vorgabe, denn nicht jede Patientin wünscht sie.

Fremdsprachige Patientinnen und Patienten

Die Information lässt sich in über 70 Sprachen ausgeben, von Englisch und Türkisch bis Arabisch, Ukrainisch oder Vietnamesisch. In der Kinderklinik bekommen Eltern so eine Erklärung, die sie wirklich lesen können. Der Brief selbst bleibt immer deutsch und geht wie gewohnt an die weiterbehandelnden Kolleginnen und Kollegen.

Was bleibt ärztlich

Die Patienteninformation ist eine Übersetzung des Briefs, keine neue Aussage. Sie ersetzt weder das Aufklärungsgespräch noch die Entscheidung, was die Patientin wissen soll. Deshalb entsteht sie nur aus dem geprüften Brief und lässt sich vor der Übergabe bearbeiten.

Häufige Fragen

Ersetzt die Patienteninformation das Aufklärungsgespräch?

Nein. Sie fasst zusammen, was im Brief steht, in Worten, die Patientinnen und Patienten verstehen. Das Gespräch führen Sie, die Information nehmen die Menschen mit nach Hause und lesen sie in Ruhe nach.

Woher nimmt die KI den Inhalt?

Ausschließlich aus dem fertigen, von Ihnen geprüften Brief. Was dort nicht steht, steht auch nicht in der Patienteninformation. Ändern Sie den Brief, erzeugen Sie die Information mit einem Tipp neu.

Wie gut sind die Übersetzungen?

Für Alltagssprache und die Erklärung von Diagnose und Vorgehen sehr gut, in über 70 Sprachen. Bei seltenen Sprachen oder entscheidenden Details empfehlen wir, dass eine Person, die die Sprache spricht, einmal gegenliest. Der Brief selbst bleibt immer deutsch.

Was heißt „einfache Sprache“ hier konkret?

Kurze Sätze, keine Fachwörter ohne Erklärung, eine Aussage je Satz, direkte Ansprache. Die Information bleibt vollständig, sie wird nur verständlicher. Das ist eine wählbare Variante, nicht die Vorgabe.

Kann die Pflege oder Physiotherapie eine eigene Information bekommen?

Ja. Abteilungen können eine eigene Vorlage hinterlegen, etwa eine Information für Patientinnen und Physiotherapie mit Hinweisen zu Belastung und Übungen. Der Inhalt bleibt an den Brief gebunden.

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