OP-Bericht und Abrechnung

OP-Bericht mit KI: vollständig diktiert, abrechnungsgerecht gegliedert

Ein OP-Bericht hat zwei Leser: die behandelnden Kolleginnen und Kollegen und die Abrechnung. AutoArztbrief schreibt ihn aus dem Diktat und prüft dabei, ob alles drinsteht, was für beide zählt.

Vom Diktat zum Bericht

Nach dem Eingriff erzählen Sie frei: Indikation, Lagerung, Zugang, Verlauf, Besonderheiten, Verschluss, Anordnungen. Die KI gliedert das in den OP-Bericht Ihrer Abteilung. Für Standardeingriffe hinterlegen Sie Schnellvorlagen: Ein kurzes Diktat mit Seite, Besonderheiten und Abweichungen genügt, der bewährte Berichtstext folgt der Vorlage.

Abrechnungsgerechte Gliederung

Auf Wunsch schreibt die App den Bericht in einer Gliederung, die die abrechnungsrelevanten Angaben an festen Stellen führt. Die KI prüft den fertigen Bericht gegen das Diktat und markiert, was für die Abrechnung fehlt oder unklar ist, zum Beispiel eine nicht genannte Seite, eine fehlende Angabe zu Zusatzeingriffen oder zum Wundverschluss. Jede Markierung steht als „[fehlt: …]“ sichtbar im Text, dazu eine Liste der offenen Punkte unter dem Bericht.

Nachdiktat schließt die Lücken

Die offenen Punkte beantworten Sie per Nachdiktat, und die KI arbeitet die Antworten an der richtigen Stelle in den bestehenden Bericht ein. Kein zweiter Bericht, kein Neuschreiben, keine Übertragungsfehler.

Keine erfundenen Schritte

Ein Sprachmodell ergänzt gern einen „üblichen“ Verlauf. AutoArztbrief sperrt das: Ein Operationsschritt steht nur im Bericht, wenn er diktiert wurde oder zur hinterlegten Vorlage gehört. Zusatzeingriffe, die nur kurz erwähnt wurden, werden als solche gekennzeichnet statt ausformuliert. Hausinterne Regeln, etwa zur Zugangstechnik, lassen sich als feste Regel hinterlegen und werden nach der Erzeugung deterministisch durchgesetzt.

OPS-Codes, geprüft gegen den Katalog

Zu jeder Prozedur schlägt die KI OPS-Codes aus dem amtlichen Katalog vor, aufgelöst bis zum endgültigen Code, mit Seite und Lokalisation aus dem Text. Ein Code, den es nicht gibt, kommt nicht in den Bericht. Alternativen lassen sich mit einem Tipp austauschen. Die Vorschläge ersetzen nicht die Prüfung durch Ihre Kodierfachkräfte, sie sparen ihnen die Suche.

Am Klinik-PC weiter

Der fertige Bericht erscheint am Rechner im OP-Trakt oder auf Station und wird in das geöffnete Formular eingefügt. Bearbeiten, Nachdiktat und Code-Auswahl funktionieren auch dort.

Häufige Fragen

Was prüft der Abrechnungs-Check konkret?

Ob die Angaben vorhanden sind, die Ihre Abrechnung für die Kodierung braucht und die beim Diktieren oft vergessen werden: etwa die Seite, der Wundverschluss, nur kurz erwähnte Zusatzeingriffe und die häufig vergessenen abrechenbaren Leistungen Ihrer Abteilung. Was fehlt, steht als Liste unter dem Bericht und als Markierung im Text.

Woher stammen die OPS-Vorschläge?

Aus dem amtlichen OPS-Katalog des laufenden Jahres, der auf unserem Server liegt. Die KI liest Eingriff, Seite und Lokalisation aus dem Bericht und löst bis zum endgültigen Code auf. Ein Code, der nicht im Katalog steht, wird nie ausgegeben.

Kann die abrechnungsgerechte Gliederung je Abteilung abgeschaltet werden?

Ja. Jede Abteilung entscheidet, ob sie die abrechnungsgerechte Gliederung oder ihren gewohnten OP-Bericht verwendet. Die Prüfung auf fehlende Angaben und das Nachdiktat gibt es in beiden Fällen.

Wie geht die App mit hausinternen OP-Regeln um?

Hausinterne Regeln, etwa eine bestimmte Zugangstechnik bei laparoskopischen Eingriffen, lassen sich als feste Regel hinterlegen. Sie werden nach der Erzeugung deterministisch angewendet, nicht nur dem Sprachmodell empfohlen.

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