Visite und Verlauf

Visite mit KI: Ein Diktat, alle Einträge, und am Ende der Entlassbrief

Nach der Visite steht die Dokumentation an, für jede Patientin und jeden Patienten einzeln. Mit AutoArztbrief diktieren Sie die Visite in einem Stück, die KI zerlegt sie in Einträge je Person.

So läuft die Visite

  1. Aufnehmen. Sie gehen von Zimmer zu Zimmer und sprechen wie gewohnt: Name, gegebenenfalls Zimmer, dann der Stand. Pausieren und Fortsetzen jederzeit.
  2. Zerlegen. Die KI erkennt die Patientenwechsel und erzeugt je Person einen Eintrag mit Kürzel und Zimmer, nie mit vollem Namen.
  3. Prüfen und übernehmen. Die Einträge erscheinen als Liste, bearbeitbar, zum Kopieren oder Senden an die Klinikadresse.

Geschrieben für den Medizinischen Dienst

Ein Visiteneintrag dient nicht nur der Station, sondern auch der Begründung des stationären Aufenthalts. Die KI ist darauf eingestellt: Laufende i.v.-Therapie, Überwachungsbedarf, Schmerzsituation, Drainagen, Mobilisation, ausstehende Diagnostik oder geplante Eingriffe werden ausdrücklich und vollständig genannt. Inhaltsleere Floskeln wie „geht gut“ werden durch den konkreten Stand der Behandlung ersetzt. Erfunden wird dabei nichts, die Deutlichkeit bezieht sich allein auf das Diktierte.

Aufgaben für die Station

Sagen Sie in der Visite „Blutbild morgen wiederholen“ oder „Physio anmelden“, erkennt die KI daraus eine Aufgabe. Diese Aufgaben sammeln sich in einer Liste je Patient, die die Station abhakt. Reine Befunde werden nicht zur Aufgabe, nur das, was als Plan gesagt wurde.

Gemeinsame Fälle über den Aufenthalt

Schaltet eine Abteilung die gemeinsamen Fälle ein, wachsen die Einträge mehrerer Tage und mehrerer Ärztinnen und Ärzte zu einem Fall zusammen. Jeder sieht den Verlauf und die offenen Aufgaben, der Entlassbrief entsteht am Ende aus dem gesamten Verlauf, siehe Entlassbrief per KI. Gespeichert wird dabei nur Kürzel und Zimmer, und nur bis zur Entlassung: ohne erstellten Entlassbrief werden die Einträge nach sieben Tagen gelöscht, nach der Erstellung nach 48 Stunden.

Übergabe für die Pflege

Dieselbe Idee gibt es für die Pflege: Schichtübergaben als gemeinsame Fälle, auf Wunsch übersetzt für Kolleginnen und Kollegen, deren Deutsch noch im Aufbau ist. Mehr unter Pflegedokumentation mit KI.

Häufige Fragen

Wie erkennt die KI, wo ein Patient aufhört und der nächste anfängt?

Am genannten Namen oder Zimmer zu Beginn jedes Abschnitts, so wie man es in der Visite ohnehin sagt. Im Eintrag erscheinen nur Kürzel und Zimmer. Ist ein Wechsel unklar, sehen Sie es in der Liste sofort und können Einträge bearbeiten oder zusammenführen.

Was passiert mit den Visiteneinträgen nach der Entlassung?

Ohne gemeinsame Fälle werden sie nicht gespeichert, sondern nur angezeigt, kopiert oder gesendet. Mit gemeinsamen Fällen liegen sie pseudonym auf dem Server und werden nach der Erstellung des Entlassbriefs nach 48 Stunden gelöscht, ohne Entlassbrief nach sieben Tagen.

Können mehrere Ärztinnen und Ärzte am selben Fall arbeiten?

Ja, das ist der Zweck der gemeinsamen Fälle: Jede Visite ergänzt den Verlauf, die Aufgabenliste ist für alle in der Abteilung sichtbar, und wer den Entlassbrief schreibt, hat den ganzen Aufenthalt vor sich. Andere Abteilungen sehen nichts davon.

Hilft das bei Anfragen des Medizinischen Dienstes?

Es hilft vorbeugend: Die Einträge nennen die Gründe für den stationären Verbleib ausdrücklich, etwa laufende i.v.-Therapie oder Überwachungsbedarf, statt „Patient geht es gut“. Erfunden wird nichts, die Deutlichkeit gilt nur für das Diktierte.

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